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Februar 2020

Liebe Mitglieder, liebe Freunde, die Deutsch-Japanische Gesellschaft Winsen (Luhe) hat die Freude, Sie erneut zueinem Vortrag in Winsen (Luhe) einzuladen von Herrn Prof. Dr. Kenji KAMINO

 

 

Wir hören ihn dieses Mal zum Thema:

Samurai und seine Seele

(ca. 60-minütiger Vortrag mit 75 Bildern und 2 Kurzvideos)

 

Zeit:Dienstag, 18.02.2020 um 19.00 Uhr.

Ort:Hotel am Schloßplatz Rathausstraße 36, 21423 WinsenTelefon: 04171 - 60 70 80

 

-Eintritt frei -

Zusammenfassung: des Vortrags „Samurai und seine Seele“

 

In der Zeit der Adelsherrschaft, d. h. etwa im 10. Jahrhundert erschienen Männer,die mit Waffen umzugehen verstanden und von ihrer Kampffähigkeit lebten. Die Hofadligen unterhielten solche Männer, um ihre Residenz sowie Güter vor Einbrechern und Räubern zu schützen. Die Männer wurden zu einer Berufsgruppe und nannten sich „Samurai bzw. Bushi“. Diese Berufsgruppe wurde dann immer größer und mächtiger, so dass sie Ende des 12. Jahrhunderts die Regierung übernahm.

Im Laufe der Zeit wurde die politische Macht der Zentralregierung allmählich schwach, so dass sog. „Kriegerfürsten“ in vielen Landesteilen entstanden. Und sie kämpften gegeneinander, um ihre Herrschaftsgebiete zu vergrößern und ihre Macht auszudehnen, bis Japan Anfang des 17. Jahrhunderts durch den Fürst Tokugawa vereinigt wurde.

 

In der Ära des Tokugawa-Shōgunates waren die Samurai Staatsbeamte. Nach der friedlichen Zeit von 250 Jahren wurde das Tokugawa-Feudalsystem zunehmend instabil, so dass das Tokugawa-Shōgunat schließlich seine politischeMacht dem Tenno zurückgeben musste. Somit verschwanden die Samurai aus der japanischen Gesellschaft.

Nun, was für welche Denkweise und Gefühlswelt hatten die Samurai in der Tokugawa-Zeit? Sie lebten nach dem Bushidō = dem Weg des Samurai. Das Bushidō war ein Kodex jener moralischen Grundsätze, welche kämpfende Edelmänner in ihrem Berufund auch im täglichen Leben beachten sollten. Und bereits in früher Kindheit begannen die Samurai das Bushido zu erlernen.

Die Frage ist, ob das Bushidō nach der Restauration zusammen mit Samurai verschwand. Nein, die geistige Einstellung vom Bushidō diente den späteren wirtschaftlichenund militärischen Entwicklungen Japans. Nach dem zweiten Weltkrieg wollten die USA den Bushidō-Geist vernichten, weil sie dachten, dass er zur Kriegsführung beitrug. Wenn man die heutige japanische Gesellschaft oberflächlich betrachtet, bekommt man den Eindruck, dass die Absicht Amerikas erfolgreich gewesen wäre. Aber der Bushidō-Geist lebt doch noch. Spätestens in Krisensituationen greift man automatisch wieder auf die unterschwelligen, gesellschaftlichen und moralischen Normen zurück. Das Bushidō war und ist noch immer der bleibende Geist Japans

Kochen mit Mariko November 2019

16.11. 2019

Fischeintopf,(mit Lachs)- Yosenabe

gebratenes Schweinefleisch in Misosoße, gebratener Blumenkohl, Spinat mit Karotten und Erdnusssoße 

Oyakodonburi und eingelegte Gurken/Karotten Salat.

 


September 2019

Von Freitag, 27.09.2019, bis 30.09. waren unsere Freunde von der Japanisch-Deutschen Gesellschaft Fukui bei uns in Winsen. Alle Teilnehmer waren in Homestay untergebracht.

 

Der Samstag wurde von den Gastgebern individuell gestaltet.

Am Abend fand dann der DJG Abend im Hotel am Schloss statt. Zu den Gastgebern und japanischen Gästen, gesellten sich der Bürgermeister Andre Wiese, der Stellvertretende Landrat Uwe Harden und die Schulleiter des Gymnasium und der BBS.

Als besonderes Highlight durften wir der Ehrung von Bodo Beckedorf durch die Generalkonsulin Frau Kato aus Hamburg beiwohnen.

Außerdem berichteten Schüler des Gymnasium von ihren Erfahrungen beim letzten Schüleraustausch.

Am Sonntag waren die Gäste bei der DJG in Lüneburg eingeladen. Dies war der Gegenbesuch vom letzten Jahr als die Lüneburger Delegation in Fukui waren. Leider war das Wetter sehr schlecht - um nicht zu sagen ......!!!

Aber, wir wurden von der Stellvertretenden Bürgermeisterin sehr herzlich begrüßt. Das neu restauriert Magazin, einem richtigen Prunksaal, war ein großartiger Rahmen. Anschließend fand eine Führung durch das Rathaus statt.

Dann ging es hinaus in den Regen, zum Essen in die Krone. Danach wurde die Gruppe durch die Stadt und in eines der historischen, sehr schön renovierten Häuser geführt. Hier noch ein Dank an die Gastgeber - ca. 40 Personen, alle sehr nass, in ein kleines Haus....... alle Achtung an die Hausfrau/den Hausmann.

Zum Ende fand eine, leider sehr nasse, Fahrt mit einem Ewer auf der Ilmenau statt.

Danach war auch schon der letzte Abend angebrochen. 

 In der Nacht wirbelte ein heftiger Sturm einiges durcheinander. Was sich dann auch noch am nächsten Morgen am Fahrplan der DB wieder spiegelte. Es war Chaos angesagt. Erst nach einigem hin und her konnten die Gäste in den Zug steigen und nach Berlin fahren. Wo sie wohl noch schöne Tage verlebt haben.

 


24.11.2018

 

Japanisches Kochen mit Mariko Aoshima aus HH.

 

Neben einer Ramen-Nudelsuppe wurden weitere japanische Gerichte zubereitet: gebratener Kürbis mit Hühnerhack, Yakibuta und Gyoza.

Die Teilnehmer konnten viel über die japanische Küche lernen und freuen sich schon auf den nächsten Kochkurs.



17.10.2018

 

Dr.Kenji Kamino hielt einen Vortrag über das Thema:

 

„JAPANERINNEN – Missverstandene Geschöpfe?

 

Statistiken zeigen, dass es in Japan nur wenige weiblichen Vorstand- sowie Parlamentsmitglieder gibt und dass der soziale Status japanischer Frauen damit relativ niedrig ist.

Aber japanische Frauen spielen seit uralter Zeit unentbehrliche Rollen in der Gesellschaft.

Warum? Weil die japanische Gesellschaft ursprünglich eine Gesellschaft mit „Mütterlinie“ ist.

Die „Mütterlinie“ bezeichnet die Weitergabe und Vererbung von sozialen Eigenschaften und Besitz ausschließlich über die weibliche Linie von Müttern an Töchter.

In der Folgezeit ging die Gesellschaft mit der „Mütterlinie“ zu einer Gesellschaft mit „Väterschaft“ über, in der „Ie“ (= Haus, Familie) das wichtigste Fundament war. In der „Väterschaft“-Gesellschaft kamen neue Aufgaben für Frauen beruhend auf

Rollenverteilung hinzu. Nach der Restauration sowie Öffnung des Landes im 19. Jahrhundert und auch nach dem II. Weltkrieg erlebte Japan westliche Einflüsse, wodurch unvermeidliche Änderungen bezüglich des Status des weiblichen Geschlechts entstanden.

Dennoch sind das Wesen der „Mütterlinie“ sowie die Rollenverteilung in der heutigen Gesellschaft noch vorhanden und im Wesentlichen akzeptiert. Dabei ist es die entscheidende Frage, ob die Japanerinnen heute ein glückliches Leben führen oder nicht.

 

Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich für diesen spannenden und informativen Vortrag. Wir freuen uns schon auf den nächsten Vortrag von Dr. Kenji Kamino.


02.09.2018

 

Am zweiten September sind die DJGen Schleswig-Holstein, Lüneburg und Winsen zusammen nach Scharmbeck gekommen. Die DJG Winsen hatte eingeladen, das Erntefest in Scharmbeck zu besuchen, das über den Kreis als das größte Erntefest Norddeutschlands bekannt ist mit seinen prächtigen ährengeschmückten Umzugswagen.

Nachdem die Gäste empfangen worden waren, folgte eine Stärkung in Kruses Gasthaus. Danach schauten wir uns den Umzug gemeinsam an, um anschließend auf der Festwiese die geschmückten Wagen und das bunte Programm zu sehen.

Während viele der Wagen eine Augenweide waren, wurde der erste Platz, an den Weizennachbau des Lüneburger Stintes vergeben.

 

Allen Teilnehmern hat dieser Tag besonder gut gefallen und es wird gemunkelt, dass dieser schwer zu übertreffen sein wird. Wir bedanken uns für die rege Teilnahme aus Schleswig Holstein und Lüneburg und freuen uns auf das nächste Treffen.

 

 



14.08.2018

 

Herr Noboru Miyazaki, (von 1988 bis 2014 Dozent an der Universität Hamburg, Abteilung Japanologie) hielt am Dienstag den 14. August im Hotel am Schloßplatz (Winsen) einen Vortrag, in dem es um aktuelle Berichte aus der japanischen Politik,Wirtschaft und Gesellschaft ging.

Die Zuhörer erhielten einen interessanten Einblick in die aktuellen Themen Japans und konnten viele Fragen stellen.

 


14.04.2018

 

Kirschblütenfest im Eckermann Park am Samstag 21.April

 

Die Blüten sind z.T. schon aufgegangen. So dass wir gemütlich Sushi essen, klönen, Kirin Bier (vom Fass) und Sake trinken konnten. Wir haben das Treffen sehr genossen. Bei bestem Sonnenschein und netten Leuten endlich: ist ein traditionelles Kirschblütenfest zustande gekommen.

 

Aus das nächste Fest im nächsten Jahr!