Schüleraustausch


2019

 

Im Winsener Anzeiger heute, am Mittwoch 13.2. 19,

ein Artikel über eine Aktivität der Schüler in der BBS. 



2015

Schüleraustausch mit Japan - besondere Eindrücke in Fernost

 

Sayonara Winsen – Konnichiwa Japan: Der Schüleraustausch mit Japan des Gymnasiums Winsen ist mittlerweile eine feste Institution. Kürzlich, im November 2015, reisten 15 Schülerinnen und Schüler mit ihrem Schulleiter Stefan Schulz sowie den Lehrerinnen Kerstin Kuhn und Sara Speckjohann nach Japan, um Land und Kultur dieses fernöstlichen Landes kennenzulernen.

 

Initiator für diesen Austausch ist die Deutsch-Japanischen Gesellschaft Winsen (DJG) die seit vielen Jahren enge Kontakte zur japanischen Präfektur Fukui unterhält und pflegt. Zum nunmehr dritten Mal profitierte davon das Gymnasium Winsen, das ihren Schülerinnenund Schülern so eine ganz besondere Form des interkulturellen Austausches bieten konnte.

 

Besondere Unterstützung erfuhren die Winsener Schüler dabei vom Vorsitzenden der DJG, Bodo Beckedorf, der den Schüleraustausch in direkter Absprache mit dem Gouverneur der Präfektur Fukui, Issei Nishikawa, abstimmte und organisierte und von Peter Stein (Vorstandsmitglied der DJG), der Schüler und Lehrer auf ihrer Reise nach Japan begleitete und dort durch seine Kenntnisse von Land und Leuten eine große Hilfe war.

 

Stefan Schulz, Schulleiter am Gymnasium Winsen, will den Kontakt künftig weiter intensivieren. „Der Austausch stellt eine große Chance für die Schülerinnen und Schüler dar. Sie haben die Möglichkeit, ihren Horizont in einem für sie neuen Kulturkreis zu erweitern“, so Schulleiter Schulz.

 

Die Nachfrage bzw. das Interesse an dem Schüleraustausch am Gymnasium Winsen war entsprechend groß, sodass sich die Schülerinnen und Schüler zunächst für die Japan - AG bewerben mussten, um sich dann intensiv inhaltlich auf den Schüleraustausch vorzubereiten.

 

Zur Reise selbst: nach einer 26-stündigen Anreise in die Küstenstadt Tsuruga am Japanischen Meer wurden Schüler und Lehrer aus Winsen in der Partnerschule „Tsuruga Highschool“ ausgesprochen herzlich empfangen. Etwa 500 der 850 Schüler der Highschool warteten in der Sporthalle der Schule neugierig auf die Ankunft der deutschen Gäste. Nach einer kurzen Begrüßungszeremonie wurden alle 15 Schüler jeweils einer japanischen Familie zugeteilt.

 

Als Gäste nahmen damit alle 15 Schüler für 10 Tage unmittelbar am Leben japanischer Familien teil, ein ganz besonderes Erlebnis für alle. Die verbale Verständigung zwischen den deutschen Gästen und den japanischen Gastgebern erfolgte mit der englischen Sprache, übrigens eine sehr gute Gelegenheit für alle Beteiligten, die erlernte Fremdsprache „Englisch“

praxisbezogen anzuwenden.

 

Im Schulalltag waren die Winsener dann vor allem in Englischprojekten gefragte Gesprächspartner. Dazu kam ein Kurs in Kalligrafie, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Kunst der japanischen Schriftzeichen erlernten. „Insgesamt waren diejapanischen Schülerinnen und Schüler riesig an uns interessiert.

 

Der intensive Kontakt bot natürlich die Möglichkeit, viel voneinander zu lernen“, zeigten sich die Lehrerinnen Kerstin Kuhn und Sara Speckjohann begeistert über den offenen und herzlichen Umgang miteinander.

 

Ein weiteres Highlight war der Besuch des Wirtschaftsattache´s der deutschen Botschaft in Japan, der für einen Vortrag zum Thema „Europäische Union“ zur High-School langereist war und sich nach seinem Vortrag vor allen 850 Schülern der Schule (und den 15 Winsener Gästen) anschließend viel Zeit für die Winsener „Delegation“ nahm.

 

Aber auch die nähere Umgebung erkundeten die Winsener Gastschüler. So fanden Ausflüge mit den Gastfamilien statt. Daneben wurden verschiedene Umweltprojekte, ein Teilchenbeschleuniger, aber auch kulturelle Sehenswürdigkeiten wie Tempel oder ShintoSchreine besucht. Einen besonderen Eindruck hinterließ auch die außergewöhnliche Laubfärbung des japanischen Herbstes beim Besuch einer großen Parkanlage.

 

Der Gegenbesuch aus Japan ist für den Herbst nächsten Jahres geplant. Dann heißt es für die japanischen Gastschüler:

 

Auf Wiedersehen Japan – Hallo Winsen.